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Bei Abhaltung
einer Kosmetikveranstaltung erhält die Kundin ein typgerechtes Make-up.
Richtig Abschminken
Wer sich schminkt sollte auch das anschließende Abschminken nicht vergessen. Denn dieses ist ebenso wichtig wie die tägliche Gesichtsreinigung.
Doch viele erliegen der großen Versuchung, nach einer langen Nacht in der Diskothek oder auf einer Party, ohne Abschminken ins Bett zu gehen. Dabei wissen sie nicht, wie groß das Risiko so ist, eine Verstopfung der Poren zu erleiden. Wer sich nicht abschminkt und so ins Bett geht, hinterlässt zum
Einen lästige Flecken auf dem Kopfkissen, die nur schwer wieder zu entfernen sind. Doch viel wichtiger ist, dass man darüber Bescheid weiß, was mit der Haut passiert, bleibt sie unabgeschminkt. Das gesamte Gemisch aus abgestorbenen Hautzellen, Talg, Schweiß und Make-up-Resten bildet gemeinsam eine Isolierschicht, welche dann die Poren verstopft. So kann die Haut nicht mehr richtig atmen und Pickel und Bakterien haben es jetzt leicht, sich auszubreiten.
Bevor man sich beim Abschminken dem übrigen Gesicht zuwendet, sollte man zunächst mit der Reinigung der Augen beginnen. Da die Entfernung von Kajal, Wimperntusche und Lidschatten nicht so einfach ist und diese Farben sehr hartnäckig sein können, sollten Sie sich einen speziellen Augen-Make-up-Entferner leisten, der die Farbreste schonend entfernt. Diesen Entferner geben Sie dann in geringer Dosis auf ein Wattepad und wischen vom äußeren Augenwinkel aus zum inneren, um so den Lidschatten zu entfernen. Um nun die Wimperntusche zu entfernen, wischen Sie mit einem neuen Wattepad und dem Entferner vom oberen zum unteren Wimpernansatz hin. Damit das Auge gründlich gereinigt ist und sich keine einzelnen Farbreste festsetzen können, nehmen Sie zum Schluss noch ein Wattestäbchen und wischen wieder von außen nach innen.
Nach dem Abschminken der Augen sollten Sie sich den Lippen zuwenden. Wenn der Lippenstift nicht richtig entfernt wird, können die Lippen austrocknen und schnell spröde werden. Auch hier wird wieder ein in
Tonikum getränktes Wattepad verwendet, mit dem man die Farbe nun von den Mundwinkeln bis zur Mitte hin wegwischt. Nach dieser Behandlung wäre ein Lippenbalsam förderlich.
Zu guter Letzt reinigen Sie das gesamte Gesicht. Dies tun Sie mit Hilfe eines speziellen
Reinigungsproduktes, welches exakt auf ihren Hauttyp zugemessen ist. Diese Reinigungsmilch können Sie jetzt entweder großflächig mit den Fingern im Gesicht verteilen oder aber Sie benutzen wieder ein Wattepad. Dabei sollten Sie darauf achten, dass Sie die Reinigungsmilch in kreisenden Bewegungen auftragen. hinterher empfiehlt sich noch eine pflegende Creme.
Schminktipps zu den Augen
Dem Schminken der Augen sollte in der Kosmetik große Bedeutung zugemessen werden. Mit strahlendem Make-up, welches die natürliche Schönheit der eigenen Augenfarbe hervorhebt, kann Frau so manchen Mann betören. Denn laut Umfragen schauen eine hohe Prozentzahl der Männer bei den Frauen zuerst in die Augen. Damit Ihre Augen noch besser wirken, könnten Sie einige unserer Schminktipps für die Augen anwenden: Um die Augen beim Make-up auch zu pflegen und dafür zu sorgen, dass das spätere Augen-Make-up besser und vor allem länger hält, sollte man einen Tupfer Augengel oder Augencreme zuvor auf die Augen auftragen.
Wer gerötete Lider hat kann das Make-up auf der gesamten Augenpartie hauchdünn grundieren. Bei geschwollenen Augenlidern empfiehlt es sich, einen Esslöffel, welcher zuvor gekühlt worden ist, auf die beiden Augen zu legen. Der gleiche Trick soll übrigens auch bei Tränensäcken funktionieren. Bei letzterem sollte man auch darauf achten, das Augen-Make-up nur am oberen Lid aufzutragen und das untere Auge schminkfrei zu belassen. Dies hat den Effekt, dass andere mehr auf das obere Augenlid gucken und so die Tränensäcke weniger wahrnehmen.
Jetzt wird der Kajalstift oder der Eyeliner aufgetragen. Dabei arbeitet man sich vom inneren bis zum äußeren Augenwinkel vor und achtet dabei darauf, diesen
immer dicht am Wimpernansatz aufzutragen. Damit das Ganze dann noch natürlicher wirkt, kann man den Lidstrich mit den Fingern vorsichtig noch etwas verwischen. Beim Auftragen des Lidschattens empfehlen Schminkexperten, diesen nur zart und nicht in überheblicher großer Menge aufzutragen, da das sonst zu künstlich wirken könnte.
Zu Beginn sollte man so wenig Lidschatten wie möglich verwenden und gegebenenfalls nochmals eine zweite Partie auftragen. Wer jetzt noch etwas Puder über das geschminkte Auge gibt, erhält eine Garantie dafür, dass die Farbe und Leuchtkraft des Lidschattens noch länger anhält.
Bei den Wimpern kann man zusätzlich noch von einer Wimpernzange Gebrauch machen und mit dieser die Wimpern nach oben biegen. Nun wird die Wimperntusche aufgetragen. Bei Bedarf kann man die Wimpern
mit einer Basic-Mascara tuschen, um die Augen strahlender wirken zu lassen
und um die Wimpern länger und dichter erscheinen zu lassen.
Schminktipps zur Foundation
Wenn viele den Begriff Foundation hören, wissen sie zunächst gar nicht, was gemeint ist. Dabei handelt es sich hier lediglich um den englischen Begriff für das Abdeckpuder. Sinn und Zweck bei der Foundation ist es deshalb, die Haut zu glätten und diese ebenmäßig erscheinen zu lassen. So sollen sich zum Beispiel großflächige Mitesser verabschieden und andere
Unreinheiten überdeckt werden.
Wenn man sich dazu entschlossen hat, beim Schminken eine Foundation anzuwenden, muss man sich noch gründlich überlegen, welche Art von Foundation man benutzen möchte. Da gibt es nämlich die unterschiedlichsten Sorten, die sich nicht nur in ihrer Wirksamkeit, sondern auch im Preis und ihrer Konsistenz unterscheiden.
Flüssiges Make-up eignet sich für Frauen, welche nur eine mittlere Abdeckung benötigen. Positiv daran ist jedoch auch, dass das Aussehen nach dem Schminken weiterhin natürlich erscheint. Hautunreinheiten können mit dieser Foundation gut abgedeckt werden und so eignet sich das flüssige Make-up beispielsweise als Abend-Make-up. Nicht geeignet ist diese Foundation zum Beispiel bei extrem fettiger und glänzender Haut. Da beim flüssigen Make-Up auch die Gefahr besteht, dass es aufgetragen recht schnell maskenhaft wirkt. Vorbeugend wirkt eine zuvor aufgetragene Feuchtigkeitscreme.
Eine andere Foundation bildet das Creme Make-up. Dieses wirkt im Gegensatz zum flüssigen Make-up sehr natürlich, da es auch nur schwach abdeckt und somit den natürlichen Teint der Haut mit erhält. Da es auch über einen relativ hohen Feuchtigkeitsanteil verfügt, eignet es sich ideal zur täglichen Anwendung. Auch leicht aufkommende Fältchen kann man so ideal verdecken.
Kosmetisches Puder ist wohl eine der gängigsten Foundations. Es mattiert und gleicht Hautunreinheiten geschickt aus, ohne dabei die Poren zu verstopfen. Wissenschaftler im Bereich der Kosmetik haben jetzt sogar herausgefunden, dass es auch die Haut zusätzlich geschmeidig macht. Ideal geeignet ist es unter anderem für Frauen, die an fettender Haut leiden. hier wirkt es mattierend und lässt die Haut äußerst ausgeglichen wirken.
Hier wird dann nochmals eine Unterteilung in Kompaktpuder und loses Puder vorgenommen. Dieses verwenden manche Frauen oft ihr Leben lang, da es sich ideal für Menschen eignet,die beim Schminken nicht gerne herumexperimentieren und gerne bei einem Produkt bleiben möchten. Aus diesem Grund hat man auch die Möglichkeit, es überall hin mitzunehmen und sich gegebenenfalls nochmal nachzuschminken.
Lippenstift & Lipgloss
Zur richtigen Schminke gehört auch ein Lippenstift oder ein Lipgloss. Bei den beiden Schminkutensilien besteht aber prinzipiell der Unterschied, dass der Lippenstift farbig ist und somit auch die Lippen komplett betont. Deshalb sollte man die Farbwahl beim Lippenstift sehr genau bedenken, da der Lippenstift auf das übrige Outfit abgestimmt sein sollte.
Der Lipgloss hingegen ist häufig farblos oder verleiht den Lippen einen leichten Schimmer. Er fällt also nicht so sehr auf wie ein Lippenstift und gehört aus diesem Grund eher zu einem unauffälligen Make-up. Als besondere Eigenschaft hat der Lipgloss immer auch einen pflegenden Effekt.
Im Winter benutzt man oftmals einen farblosen Lippenbalsam, der die Lippen vor der eindringenden Kälte schützen soll. Er verhindert somit, dass die Lippen austrocknen und spröde werden. Der Ursprung des Lippenstift besteht in den Anfängen des 19. Jahrhunderts. Dort wurde er erstmals in Europa weiter verbreitet und von Frauen dazu benutzt, ihre Lippen zu färben. Wissenschaftler haben allerdings herausgefunden, dass bereits im Jahre 3500 vor Christus Lippenstifte zur Färbung der Lippen und zur Färbung der Augen benutzt wurde. Damit stellt der Lippenstift eines der ältesten Bestandteile beim Make-up dar.
Beim Auftragen von Lippenstift sollte man darauf achten, dass man sich so wenig wie nötig vermalt. Sollte man doch mal mit dem Stift ausrutschen, sollte man nicht versuchen, ein Tempo mit Wasser zu benutzen, um diesen kleinen Fehler zu korrigieren. Denn sonst besteht die Gefahr, dass man den Lippenstift noch mehr verschmiert. Besser ist es, ein Wattestäbchen oder einen Applikator zu nehmen und mit diesem trocken das Geschmiere weg zu machen.
Die Preise können bei Lippenstift ziemlich stark variieren. Doch es ist besser, hier auf Qualität zu setzen und dafür ein paar Euro mehr zu investieren. Vor allem hält sich Lippenstift und es dauert, bis er mal aufgebraucht ist.
Schminkutensilien
Es gibt viele Elemente, welche unbedingt dazu gehören, wenn man sich schminkt. Die so genannten Schminkutensilien sind alle unterschiedlicher Beschaffenheit und haben einen verschieden Zweck, den sie erfüllen sollen. Dennoch gibt es manche Schminkutensilien, welche sich gegenseitig ergänzen. Wir wollen Ihnen hier die wichtigsten Schminkutensilien vorstellen: Abdeckpuder dient dazu, das gesamte Gesicht inklusive dem Dekolletee abzudecken, um somit einen anderen, gleichmäßigen Teint der Haut zu erreichen. Aufgetragen wird das Abdeckpuder sehr häufig mit einem Schwämmchen, damit das Puder schön großflächig verteilt werden kann. Zum Abdecken besteht aber auch die Möglichkeit, flüssiges Make-up zu benutzen. Dieses wird meistens mit der Hand oder ebenfalls einem
Make-Up-Pinsel aufgetragen.
Rouge ist sozusagen der kleine Bruder vom Abdeckpuder. Man benutzt dieses Schminkutensil um dann den bereits durch das Abdeckpuder gleichmäßig verteilten Teint zu verändern. Oftmals benutzt man rotes Rouge, welches einem ein jüngeres Aussehen verschaffen soll. Aufgetragen wird das Rouge dann mit einem speziellen Rougepinsel.
Mascara, auch Wimperntusche genannt, ist in flüssigem Zustand und wird benutzt, um den Augen mehr Ausdruck zu verleihen. Mittlerweile gibt es ganz unterschiedliche Varianten davon. Zum Beispiel wird heutzutage vermehrt Wimperntusche benutzt, welche den Augen mehr Volumen verleihen soll. Beliebt sind aber auch Wimperntuschen, welche die Wimpern so erscheinen lassen, dass man denkt, der Abstand der einzelnen Wimpern wäre kleiner. Die Farben, welche es beim Mascara gibt, sind sehr verschieden. Von den meisten Frauen wird allerdings die Farbe Schwarz bevorzugt. Wer eher auf Glamour steht, kann einen Mascara benutzen, der Glitter enthält.
Der Lidschatten ist sowohl in flüssiger, cremiger als auch in pudriger Form erhältlich. Er dient dazu, den Augenlidern Farbe zu verleihen und diese damit mehr in den Vordergrund zu rücken. Farbe und Art des Auftragens von Lidschatten sind ein Zeichen dafür, was man mit dem Geschminkten ausdrücken möchte. Die Farbauswahl wird immer größer und so ist es heute bereits eine Selbstverständlichkeit, goldenen oder silber-glitzernden Lidschatten zu benutzen. Aufgetragen wird er mit einem kleinen Pinsel, einem Applikator oder mit den Fingern. Der Kajal ist eng mit dem Lidschatten verbunden. Allerdings liegen diese Farben hier in fester Form vor. Der einem Buntstift ähnliche Kajal wird als Strich unterhalb des Auges aufgetragen.
Der Lippenstift widmet sich der Färbung des wohl sinnlichsten Objektes im Gesicht. Hierbei ist fast alles möglich. Mit einem Konturenstift und der richtigen Auswahl des Lippenstiftes kann man schmale Lippen optisch breiter erscheinen lassen, was natürlich auch im umgekehrten Fall funktioniert.
Tipps gegen müde Haut
Müde Haut zeichnet sich vor allem durch einen ziemlich fahlen Teint aus. Die haut wirkt erschlafft und müde. Ganz klar, dass der
Haut hier die dringend benötigte Feuchtigkeit fehlt. Vor allem Frauen neigen nach Besuchen in Bars oder Diskotheken am nächsten Morgen zu müder Haut. Dies ist dadurch bedingt, dass die Luft in Clubs und Bars oft sehr stickig ist, was nicht zuletzt durch Zigarettenqualm begünstigt wird.
Experten empfehlen vor allem nach solch einer Nacht am Morgen ein Peeling anzuwenden, welches zunächst einmal die abgestorbenen Hautschüppchen entfernt, die sich meistens im Bereich des Gesichtes bilden. Nach dieser Peeling-Kur werden Sie relativ schnell merken, wie sich der Teint Ihrer Haut wieder zu einem rosigen und lebendigen entwickelt. Jedoch sollte man nach dem Peeling nun noch eine gute Feuchtigkeitscreme verwenden, welche die Haut jetzt mit allen wichtigen Vitaminen versorgen kann. Anstatt einer üblichen Feuchtigkeitscreme kann man aber auch eine erfrischende Gesichtsmaske verwenden, welche mit Aloe Vera, Kamille, Hamamelis oder Teebaum angereichert ist.
Wer morgens mit dicken und geschwollenen Augen aufwacht, sollte möglichst darauf achten, dass er die entzündeten Augen gut kühlt. Denn die Kälte ist ein wirksames Mittel, das dafür sorgt, dass sich die Schwellungen um die Augen nicht weiter ausbreiten können. Deshalb kann man beispielsweise gecrashte Eiswürfel in ein Handtuch oder in einen Waschlappen packen und dieses auf die geschlossenen Augenlider legen.
Den gleichen Effekt erzielt man mit Esslöffeln, die zuvor im Kühlschrank waren. Vorsicht ist bei Eis geboten, welches direkt mit der Haut in Kontakt kommt! Denn so besteht in höchstem Maße die Gefahr, dass sich Frostbeulen bilden.
Wer von müder Haut geplagt wird, sollte allerdings nicht den Fehler begehen und täglich äußerst fetthaltige Creme auftragen. Dadurch entwickelt sich nämlich sonst ein idealer Nährboden für Pickel und Mitesser. Besser ist es, spezielle Cremes zu benutzen, welche
mit viel Feuchtigkeit und Vitaminen angereichert sind.. Als Ersatz für eine Creme kann auch eine
Gesichtsmaske dienen, welche ein schneller Schönmacher ist.
Verschiedene Hauttypen und deren Merkmale
So wie jeder Mensch ganz individuell in seinem Aussehen, seinem Charakter und seinem Geschmack ist, so unterschiedlich ist auch der Hauttyp. Man unterschiedet dabei in fünf verschiedene Hauttypen, die alle ganz unterschiedliche Merkmale haben und so auch einer ganz individuellen und unterschiedlichen Pflege bedürfen.
Der erste Hauttyp ist die fettige Haut. Wer diesen Hauttypen verkörpert, ist meist von sehr vielen Hautunreinheiten befallen. Meistens sind die Gene für fettige Haut verantwortlich. Die Ursachen können aber auch in einem Ungleichgewicht der Hormone in der Pubertät oder in der Einnahme der Pille liegen. Die Merkmale, an welchen man eine fettige Haut erkennt sind eine grobporige Struktur und ein Glanz auf Haaren und Kopf, welcher durch die erhöhte Fettproduktion der Haut entsteht.
Die sensible Haut zeichnet sich dadurch aus, dass man sehr häufig ein Spannungsgefühl im Gesicht hat. Aber Rötungen und Reizungen treten bei diesem Hauttypen vermehrt auf. Meistens bekommt man dann in Stresssituationen diese Rötungen und Reizungen der Haut. Die sensible Haut ist eher zart und hat nur eine sehr dünne Hornschicht. Gerade deshalb sollte man bei der Pflege von sensibler Haut äußerst vorsichtig sein, da sehr schnell die Gefahr einer Hautreizung gegeben ist.
Die trockene Haut hingegen neigt sehr schnell zu Rissen und Entzündungen. In ganz schlimmen Fällen kann es auch zu Hautekzemen kommen. Eine trockene Haut erkennt man meistens schon daran dass sie durch die Hautschuppen sehr rau ist. Auch hier sollte man deshalb sehr vorsichtig im Umgang mit zu aggressiven Cremes und Waschlotionen sein und die Haut auch nicht allzu lange zu heißem Wasser aussetzen. Wer ein Gesichtswasser benutzen möchte, muss darauf achten, dass dieses keinen Alkohol enthält und der Haut so noch mehr Feuchtigkeit entzieht.
Bei einer Mischhaut findet man sowohl sehr fettige, als auch sehr trockene Stellen auf der Haut vor. Bei den meisten Menschen ist die Region um die Stirn, die Nase und um das Kinn sehr fettig; im Wangenbereich ist die Haut allerdings äußerst trocken. Aus diesem Grund muss man die verschiedenen Hautstellen auch vollkommen unterschiedlich pflegen. Die fettigen Stellen sollten keinen noch mehr fetthaltigen Ölen ausgesetzt werden, die trockenen Stellen brauchen unbedingt Fett und Feuchtigkeit.
Der letzte Hauttyp ist die normale Haut. Dieser Typ ist allerdings bei den Menschen äußerst selten vertreten. Die Merkmale der normalen Haut sind, dass sie selbst dazu im Stande ist, den Feuchtigkeitshaushalt der Haut zu regulieren. Ihr Aussehen ist sehr feinporig und die Haut zeugt hier von einer guten Durchblutung. Die normale Haut verfügt über einen Schutzmechanismus, der die aus Umwelteinflüssen entstehenden Bakterien gut selbst bekämpfen kann.
Akne, Pickel, Mitesser und andere Hautunreinheiten
So ziemlich jeder von uns hat in seinem Leben schon mal den ein oder anderen Pickel gehabt. Meistens kommen diese fiesen kleinen Dinger gerade dann, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Überall findet man Mittelchen auf dem Markt, die dabei helfen sollen, Pickel zu kaschieren oder schneller verschwinden zu lassen. Wenn man neben zwei drei Pickeln aber gleichzeitig eine richtige Wucherung der unliebsamen Zeitgenossen vorfindet, ist man von einer Akne befallen, bei dessen Nicht-Behandlung die Gefahr besteht, dass sie langfristig nicht mehr von einem weicht.
Besonders häufig sind Menschen befallen, die sich gerade in der Pubertät befinden. Als Ursache hierfür sehen Experten den Umschwung der Hormone. Aus diesem Grund ist auch bei den meisten Betroffenen eine Besserung der Akne in ihrem dritten Lebensjahrzehnt zu beobachten. Aber nicht immer spielen dabei alleine die Hormone eine Rolle. Auch Bakterien, welche in verstopfen Poren gedeihen, eine verstärkte Talgproduktion, abgestorbene Hautstellen sowie auch psychosmatische Erkrankungen wie in etwa Stress, können der Grund für die Entwicklung einer Akne sein.
Der dritte im Bunde wird von den Mitessern repräsentiert. Meistens können die Ursachen der Entstehung von Mitessern nicht bekämpft werden, da sich Mitesser bei den meisten - entgegen aller Behauptungen - nicht durch mangelnde Hygiene bilden. Vielmehr gehen Experten davon aus, dass die übermäßige Produktion dieser unliebsamen Genossen veranlagt ist und ab der Pubertät die Produktionsmenge für das restliche Leben des Betroffenen bestimmt wird.
Bekämpft werden können die Mitesser aber dennoch. Sobald sie reif sind, sollte man sie mit sauberen Händen aufdrücken. Auch eine gründliche (man spricht oft von porentiefer) Reinigung kann dabei helfen, die fiesen Mitesser loszuwerden. Hierfür gibt es spezielle Gesichtswasser. Außerdem empfiehlt sich ein Mal wöchentlich der Gebrauch eines
Peelings, das Hautschuppen entfernt.
Die Bekämpfung der Akne führt man meistens gemeinsam mit einem Hautarzt des Vertrauens durch. Dieser verschreibt in den meisten Fällen spezielle medizinische Cremes und Waschlotionen, die dem Patienten eine Linderung verschaffen sollen. Aber auch Medikamente sollen einen auf dem Weg in ein aknefreies Leben unterstützen. Die Art der Behandlung ist auch abhängig vom Schweregrad der Akne.
Ein weiterer störender Zeitgenosse stellt die Warze da. Hier hilft auch meist keine Hausmittelchen um Warzen zu entfernen. Da muss meistens ein Arzt aufgesucht werden.
Hautpflege
Bei der Hautpflege kommt es vor allem darauf an, dafür zu sorgen, dass die Haut weder zu trocken, zu fettig noch zu spröde ist. Zwischen all dem muss ein gesundes Mittelmaß gefunden werden. Die folgenden Tipps zur Hautpflege können Ihnen dabei helfen: Das A und O der Hautpflege beinhaltet die regelmäßige Reinigung. Am besten sollte man die Haut, aber vor allem das Gesicht und das Dekolletee, abends und morgens waschen. Auch vorm Schminken ist es wichtig, die haut zu waschen und anschließend einzucremen, damit sie nicht austrocknet. Abends entfernt man dann das Make-up und den Schweiß. So wird dafür gesorgt, dass sich die Poren nicht verstopfen und sich keine Bakterien einnisten können.
Viele haben gehört, dass man die Haut allein mit Wasser waschen soll, weil viele Seifen die Haut zu sehr reizen. Tatsache ist aber, dass das Wasser alleine nicht dazu im Stande ist, den Talg, Cremereste oder das Make-up vollständig von der Haut zu entfernen. Besser wäre es, eine sanfte Reinigungsmilch als Unterstützung zu benutzen. Dabei sollte man die Reinigungsmilch entweder mit einem kleinen Schwämmchen oder den Fingerspitzen in die Haut einmassieren und nach einer kurzen Einwirkungszeit gründlich mit lauwarmem Wasser abspülen.
Gesichtswasser sollte ebenfalls ein fester Bestandteil der täglichen Hautpflege sein. Die Aufgabe des Gesichtswassers ist es, Kalkablagerungen, welche durch das Leitungswasser entstehen, und Reinigungsrückstände sanft zu entfernen. Zudem tritt mit diesem eine Beschleunigung der Wiederherstellung des Säureschutzmantels der Haut ein.
Beim Umgang mit Seifen sollte man bei der Hautpflege sehr vorsichtig sein. Denn da Seifen alkalihaltig sind können sie so den Säureschutzmantel der Haut angreifen. Aus diesem Grund empfehlen wir, reguläre Seifen nur bei fettiger oder robuster Haut zu verwenden. Bei der Verwendung von Gesichtswasser sollten Menschen, die eine trockene oder empfindliche Haut haben, darauf achten, dass sie nur Gesichtswasser benutzen, welches keinen Alkohol enthält.
Ein Peeling hilft dabei, Hornschüppchen zu entfernen und die Durchblutung der Haut anzuregen. So wirkt sie immer frisch und rosig. Bei der Auswahl des richtigen Peelings sollte man seinen eigenen Hauttypen miteinbeziehen. Mittlerweile sind Peelings auch in den unterschiedlichsten Düften erhältlich.
Da in der Nacht die Zellteilungsrate der Haut acht mal höher als am Tag ist, kann es einen positiven Effekt haben, die Haut vor dem Schlafen gehen einzucremen, da so über Nacht der Abtransport von Lymphflüssigkeit gefördert anstatt behindert wird. Wer keine Nachtcreme benutzt, merkt morgens vielleicht, dass er aus diesem Grund Schwellungen an der Haut hat. durch die Nachtcreme wird die Regeneration der Haut gefördert.
So pflegt man die trockene Haut
Eine trockene Haut kann oft über viele Jahre hinweg wie eine normale Haut wirken. Die feinen Fältchen, die sich vielfach schon in den Jahren vor erreichen des 25. Lebensjahres besonders an den kritischen Partien um die Augen, bilden, erkennt allenfalls die Kosmetikerin mit der Lupe.
Sehr bald kann eine trockene Haut dann in wachsendem Maße Schäden zeigen. Besonders der tägliche stundenlange Aufenthalt in geheizten und künstlich beleuchteten Räumen kann sich innerhalb kürzester Zeit nachteilig auswirken, wenn der Feuchtigkeitsgehalt der Haut nicht durch die geeignete Pflege normalisiert wird.
Wie entsteht nun eine trockene Haut? Zum einen kann sie auf mangelnden Fettgehalt zurückzuführen sein - das heißt, die Talgdrüsen sind in ihrer Produktion eingeschränkt -, zum zweiten kann auch mangelnde Feuchtigkeit vorliegen. Im Grunde bedingt die eine Erscheinung die andere, denn Talg besitzt ja eine hohe Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden.
Eine gründliche Hautdiagnose kann Ihnen zeigen, ob es Ihrer Haut eher an Fett oder an Feuchtigkeit mangelt, und Sie können dann die geeignete Pflege-Serie wählen. Vielfach überlagern sich auch beide Mangelerscheinungen, und entsprechend gibt es eine Reihe von Präparaten, die der Haut sowohl Fett wie auch Feuchtigkeit zuführen.
Das einer trockenen Haut nicht auch noch durch die Reinigung Fett entzogen werden darf haben Sie gehört, und Sie wissen, dass bei trockener Haut für die Reinigung nur Reinigungsöle oder allenfalls spezielle Reinigungspräparate in Frage kommen. Sie wissen auch, dass in diesem Fall das Gesichtswasser, das nach der Reinigung angewandt wird, sehr wenig oder gar keinen Alkohol enthalten darf. Was aber können Sie bei einer trockenen Haut noch tun? Hier die wichtigsten Hinweise:
Für die Tagespflege eignen sich am besten Cremes, die vor allem natürliche Feuchtigkeitsfaktoren enthalten. Diese Cremes können Sie bei besonders trockener Haut auch mehrmals am Tag (vorausgesetzt, Sie tragen kein Make-up) auftragen. Diese Pflege wird durch eine fett- und vitaminreiche Aufbaucreme zur Nacht ergänzt. Meist enthalten auch diese Nachtcremes zusätzliche Feuchtigkeitsfaktoren.
Die trockene Haut sollte sehr genau beobachtet und dann individuell behandelt werden: Sie wissen zum Beispiel, dass die Stoffwechselfunktionen in den Nachtsstunden stark aktiviert sind. Nun kann es bei bestimmten Konstitutionen der Gesichtshaut durchaus gerade nachts zu einer vermehrten Fettproduktion kommen. Sollten Sie dies feststellen, so ist es sehr zu empfehlen, abends lediglich eine leichte Feuchtigkeitsemulsion aufzutragen. Tagsüber können Sie dann eine Creme verwenden, die mehr Fett als Feuchtigkeit enthält. Hier kann man keine generellen Ratschläge geben, sondern nur persönliche Beobachtung oder der Rat einer erfahrenen Kosmetikerin kann den richtigen Weg aufzeigen.
Viele Kosmetikserien enthalten auch spezielle Lotionen für die trockene Haut. Sie werden mit einem Zerstäuber auf die Haut gesprüht. Dies ist tagsüber besonders praktisch, da sie Ihrer trockenen Haut in Sekundenschnelle ein frisches Aussehen geben und sie zusätzlich vor den Einflüssen der trockenen Luft in geheizten Räumen oder der Einstrahlung durch künstliches Licht schützen können.
Auch Feuchtigkeitsmasken und regelmäßige Kompressen unterstützen die Wirkung von Lotionen und Feuchtigkeitscremes.
Um es zusammenzufassen: Die trockene Haut braucht höchste Aufmerksamkeit und beständige Pflege. Vermeiden Sie alles, was Ihre Haut noch mehr austrocknen könnte, so auch das Waschen mit chlor- oder kalkhaltigem Wasser. Was Sie tun müssen, wenn Ihnen nicht gerade quellfrisches Wasser, sondern nur das übliche Leitungswasser zur Verfügung steht, erfahren Sie in einem späteren Kapitel.
Und noch eines: Verwenden Sie immer ein besonders gutes Make-up, möglichst in Cremeform, also auf keinen Fall Kompaktpuder. Es gibt nicht nur der Haut einen sanften Schimmer, sondern bedeutet auch zusätzlich zur schützenden Creme eine weitere »Barriere« gegen alle die Einflüsse, die die Haut weiterhin austrocknen könnte.
Hüten müssen Sie sich bei sehr trockener Haut vor zu viel Sonne. Wenn Sie sich viel im Freien aufhalten, können Sie als erhöhten Schutz über die Feuchtigkeitscreme oder -emulsion zusätzlich noch eine fetthaltige Creme (eventuell mit Lichtschutzfaktor) auftragen.
Das Auftragen zweier Pflegepräparate die einander sinnvoll ergänzen, empfiehlt sich im Übrigen als regelmäßige Anwendung generell dann, wenn Ihre Haut extrem trocken ist. Denn bedenken Sie: Nicht nur die Sonne oder Heizungsluft, sondern auch ein kalter Wind oder gar Frost greifen die trockene Haut in einem besonders starken Maße an.
Spezialbehandlungen für trockene Haut in der Kosmetikpraxis sind für eine erholsame Ergänzung, fast unerlässlich. Auch eine geeignete, vitaminreiche Ernährung, kann sehr viel dazu beitragen, dass sich Ihr Hautbild normalisiert. Trockene Haut ist problematisch kann aber bei entsprechender Pflege ganz erheblich verbessert werden.
Richtig schminken leicht gemacht!
Grundierung
Am Anfang eines Make ups steht immer eine Grundierung. Eine getönte Creme macht das Hautbild schön gleichmäßig. Sie wird sanft aufgetragen. Dabei ist der Tipp zum richtig Schminken, dass der Ton genau der Farbe der Haut entspricht. Er sollte auf keinen Fall zu dunkel sein. Danach können kleine störende Stellen mit einem Abdeckstift zart abgedeckt werden.
Puder
Loser Puder oder Kompaktpuder, je nach persönlichem Geschmack, ist für ein perfektes Make up unverzichtbar. Nach kurzer Einwirkzeit der Grundierung wird der Puder mit einem Pinsel oder Schwämmchen aufgetragen. Mund und Augenlider sollten leicht mit abgepudert werden. So halten Lippenstift und Lidschatten besser.
Rouge
Rouge modelliert und belebt das Gesicht. Es wird von den Wangenknochen zu den Schläfen hin aufgetragen. Dann ein kleiner Tupfer auf die Kinnpartie und auf die äußeren Partien der Stirn. Dazu wird am besten ein dicker Pinsel benutzt. Vorher die überschüssige Farbe abklopfen und dann mit kurzen Strichen auftragen. Die Wahl des Rouges beim Schminken ist ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Es sollte aber nicht viel dunkler als das Make up sein, da es sonst leicht "angemalt" aussieht.
Lidschatten
Kontrastfarben zur Augenfarbe können hier wirkungsvoll eingesetzt werden, so dass die Augen leuchten und strahlen.
Wer mag, kann den Lidschatten einfarbig auftragen, oder mehrere Farben zum Schminken benutzen. Bei mehreren Lidschattenfarben werden die Übergänge zart verwischt. Ist der Lidschatten aufgetragen, wird ein Hauch Puder darauf gestäubt. Er verhindert, dass sich der Lidschatten in den Lidfalten absetzt.
Lidstrich
Beim Lidstrich kann mit Eyeliner oder Kajalstift gearbeitet werden. Am natürlichsten sieht der Lidstrich aus, wenn er schmal und dicht am Ansatz der Wimpern gezogen wird. Mit einem weißen Kajalstift am unteren Lidrand können die Augen optisch vergrößert werden.
Wimpern
Wimpern erhalten durch Mascara Ausdrucksstärke und Dichte. Das Schminken der Wimpern sollte zweimal erfolgen, mit einer kurzen Trockenzeit nach dem ersten Auftragen. Sollten die Härchen einmal verkleben, können sie mit einem speziellen Wimpernbürstchen wieder getrennt werden.
Augenbrauen
Gezupfte und schön geformte Augenbrauen betonen das Gesicht vorteilhaft. Ein zarter Braunton wirkt hier oftmals schöner, als ein harter schwarzer Ton.
Lippen
Bei der Wahl des Lippenstiftes ist darauf zu achten, dass die Farbe zur Kleidung und zum Haarton passt.
Beim Schminken der Lippen kann die Lippenform mit einem Konturenstift korrigiert werden. Danach wird der Mund mit dem gewählten Lippenstift ausgefüllt. Um die Farbe zu fixieren, wird ein Papiertuch gegen den Mund gepresst. Es nimmt die überschüssige Farbe ab und die Farbe hält dadurch länger.
Mit diesen Schminktipps können Sie sich "kinderleicht" richtig schminken.
Ich wünsche Ihnen viel
Spass beim Ausprobieren meiner Tipps!
Ihre Ingrid Preishuber
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